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SANTA CLARA, Kalifornien, USA – 16. September 2026 – Cohesity, das führende Unternehmen für KI- und Datensicherheit, hat Cohesity Agent Resilience veröffentlicht. Die neue Funktion der Cohesity Data Cloud kann die Infrastruktur für KI-Agenten in Unternehmen erfassen, schützen und wiederherstellen. Das Unternehmen hat zudem seine Vision für Autonomous Cyber Resilience vorgestellt. Sie nutzt agentenbasierte Workflows, um das fünfstufige Cyber Resilience Framework zu automatisieren: Schutz von Daten, Identitäten, Anwendungen und Agenten; Sicherstellung der Wiederherstellbarkeit in allen Szenarien; Behebung von Cyber- und KI-Bedrohungen; Einübung der Wiederherstellung von Anwendungen; Reduzieren des Risikos bei Daten und KI. Cohesity hat außerdem die Cohesity AI Resilience Academy ins Leben gerufen. Sie startet mit einem kostenlosen Kurs, der Unternehmen dabei hilft, Risiken zu beherrschen, wenn KI-Systeme sich von der Beratung von Menschen zum eigenständigen Handeln entwickeln. Cohesity präsentiert die neue Funktion, die Vision und die Academy auf der Veranstaltung Cohesity Catalyst.
Im gesamten Unternehmen fragen KI-Agenten Datenbanken ab, aktualisieren Workflows und nutzen privilegierte Zugangsdaten. Dies geschieht häufig, ohne dass eine Person jede einzelne Aktion überprüft. Gartner® prognostiziert, dass „bis 2026 bis zu 40 % der Unternehmensanwendungen integrierte, aufgabenspezifische Agenten enthalten werden, gegenüber weniger als 5 % heute.“[1] Governance- und Observability-Tools können unerwartetes Verhalten erkennen, aber nicht Daten oder Systeme wiederherstellen, nachdem ein Agent sie verändert, beschädigt oder gelöscht hat. Cohesity Agent Resilience wurde entwickelt, um diese Lücke bei der Wiederherstellung zu schließen.
Neue Erkenntnisse aus dem fünften jährlichen Cohesity Global Cyber Resilience Report unterstreichen zusätzlich die Notwendigkeit, die Resilienz der KI-Infrastruktur zu stärken. Demnach sind 56 Prozent der Unternehmen nicht gut darauf vorbereitet, unbeabsichtigte Aktionen von KI-Agenten und automatisierten Workflows zu erkennen oder einzudämmen. Gleichzeitig sind 58 Prozent nicht sehr zuversichtlich in Bezug auf ihre Fähigkeit, die Integrität von KI-Modellen und zugehörigen Daten nach einem Cyberangriff zu überprüfen.
„Erkennung kann Ihnen zeigen, dass ein KI-Agent vom Kurs abgekommen ist, aber die Änderungen nicht rückgängig machen“, sagt Vasu Murthy, Chief Product Officer von Cohesity. „Cohesity Agent Resilience bietet einen präzisen Wiederherstellungspfad sowohl für die Agenten als auch für die von ihnen genutzten Ressourcen. Unsere Vision für Autonomous Cyber Resilience besteht darin, agentenbasierte Workflows zu nutzen, um den manuellen Aufwand bei der Reaktion und Wiederherstellung zu reduzieren.“
Das Verhalten eines KI-Agenten hängt von mehreren Komponenten ab, darunter Agentenspeicher, Konfiguration, Zugangsdaten, Guardrails und Workflows. Zum Start schützt Cohesity Agent Resilience den Arbeitsspeicher und die Konfiguration von Agenten mit derselben Snapshot-Architektur, unveränderlichen Backups und Clean-Room-Wiederherstellung, auf die sich Cohesity-Kunden bereits verlassen, um sensible Workloads und Daten in On-Premises-, Cloud- und SaaS-Umgebungen zu schützen. Cohesity Agent Resilience umfasst zwei Kernfunktionen:
Die Agenten-Topologie bietet Teams eine einheitliche Ansicht jedes Agenten, einschließlich Speicherorte, verbundenen Anwendungen, Datenbanken und der unterstützenden Infrastruktur. Das erleichtert es, Agentenabhängigkeiten zu verstehen, die Schutzabdeckung zu bewerten und die Ressourcen zu identifizieren, die zur Wiederherstellung vertrauenswürdiger Prozesse bei Vorfällen erforderlich sind.
Zum Start ist Agent Resilience mit Amazon Bedrock integriert. Die Unterstützung weiterer Agentenplattformen, einschließlich Angeboten von Microsoft und Google, ist geplant. Cohesity Agent Resilience ist ab sofort für ausgewählte Kunden verfügbar, die allgemeine Verfügbarkeit ist für Ende des Jahres geplant.
Cohesity präsentierte außerdem, wie agentische Workflows dazu beitragen können, das fünfstufige Cyber Resilience Framework operativ umzusetzen. Ziel ist es, bisherige manuell konfigurierte, punktuelle Pläne zu einem System weiterzuentwickeln, das kontinuierlich Daten erkennt und schützt, die Recovery-Bereitschaft überprüft und Reaktions- sowie Wiederherstellungspläne an veränderte Bedingungen anpasst, alles unter menschlicher Aufsicht. Da Angreifer zunehmend KI einsetzen, um von der ersten Kompromittierung bis zur Störung des Betriebs zu gelangen, können Resilienzpläne, die auf manueller Triage und sequenziellen Freigaben beruhen, möglicherweise nicht mehr Schritt halten.
Im Rahmen des Modells für Autonomous Cyber Resilience definieren Teams Ziele über Cohesity Copilot, statt Richtlinien manuell über Anwendungen hinweg zu konfigurieren. Administratoren können beispielsweise festlegen, dass alle Anwendungen und Daten, die zur Aufrechterhaltung kritischer Geschäftsabläufe während eines Cyber-Vorfalls erforderlich sind, festgelegte Recovery Time Objectives (RTOs) und Recovery Point Objectices (RPOs) erfüllen sowie bestimmten Anforderungen an Bedrohungsscans und Wiederherstellungstests entsprechen müssen. Die Cohesity Data Cloud bewertet dann die Resilienzlage dieser Workloads, empfiehlt geeignete Schutzrichtlinien, Bedrohungsscan-Strategien und Übungspläne zur Wiederherstellung und legt diese Empfehlungen zur Genehmigung vor der Ausführung vor.
Während eines Cyber-Vorfalls können Administratoren automatisierte Reaktions- und Recovery-Workflows starten, um das Ausmaß der Auswirkungen zu bewerten, Anzeichen für Angreiferaktivitäten zu identifizieren und eine isolierte Wiederherstellungsumgebung vorzubereiten. So lassen sich Untersuchung und Wiederherstellung beschleunigen.
Als Schritt in Richtung dieses Modells hat Cohesity Erweiterungen bestehender Funktionen vorgestellt. Kunden der Cohesity Data Cloud Enterprise Edition und Cohesity DSPM können nun den Schutz neu entdeckter sensibler Daten automatisieren. Cohesity erkennt und klassifiziert kontinuierlich sensible Daten, bewertet deren Schutzstatus und kann auf Basis von Richtlinien Schutzmaßnahmen aktivieren. Administratoren können diese Workflows direkt oder über Cohesity Copilot konfigurieren und verwalten.
Das Modell für Autonomous Cyber Resilience baut auf Cohesity RecoveryAgent auf. Dieser orchestriert wesentliche Teile der Incident Response und Recovery und hilft Sicherheits- und IT-Teams, nach einem gemeinsamen Plan vorzugehen. Cohesity Maestro wird mit erweiterten Funktionen, die später im Jahr 2026 geplant sind, die Schutz-, Reaktions- und Wiederherstellungsfunktionen von Cohesity mit den bevorzugten KI-Tools der Kunden verbinden. Dazu zählen Claude, ChatGPT und Gemini sowie mit Cohesity Helios die einheitliche Verwaltungskonsole des Unternehmens. Cohesity plant, weitere Automatisierungen zu ergänzen, während sich die Vision der Autonomous Cyber Resilience der kommerziellen Verfügbarkeit annähert.
„Cyber-Resilienz ist keine einmalige Bewertung“, so Murthy weiter. „Sie erfordert, dass Teams Daten schützen, die Wiederherstellung testen, Bedrohungen erkennen, Reaktionen üben und ihre Risikoposition kontinuierlich verbessern. Agentenbasierte Workflows können dabei viele Routinearbeiten übernehmen und dazu beitragen, den Plan aktuell zu halten.“
Die Cohesity AI Resilience Academy ist ein neuer Lernpfad innerhalb der Cohesity Academy. Der erste Kurs, „Foundations of AI Resilience with Cohesity“, beginnt mit einer einfachen Unterscheidung: KI-Assistenten geben Empfehlungen; KI-Agenten können Veränderungen vornehmen. Der kostenlose, selbstgesteuerte Kurs dauert 25 bis 30 Minuten und konzentriert sich auf Konzepte und Begriffe statt auf die Produktkonfiguration. Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden:
Anhand von Cohesity Gaia Catalog und Agent Resilience wird die umfassendere Architektur und Produktausrichtung von Cohesity veranschaulicht. Einige der besprochenen oder gezeigten Funktionen sind möglicherweise noch nicht allgemein verfügbar.
Catalyst-Teilnehmer erhalten nach der Veranstaltung einen direkten Anmeldelink und können den Kurs sofort beginnen. Der Kurs bleibt für etwa zwei Wochen exklusiv für Teilnehmende, bevor er im breiteren Katalog der Cohesity Academy erscheint.
Wer den Kurs abschließt, erhält ein Credly-Badge mit dem Titel „Foundations of AI Resilience with Cohesity“, das auf LinkedIn geteilt werden kann. Der Kurs bleibt eine kostenlose Einstiegsmöglichkeit in die Cohesity Academy. Cohesity kann im Laufe der Zeit weiter fortgeschrittene Kurse zur KI-Resilienz gegen Gebühr anbieten.
Cohesity Agent Resilience ist ab sofort für ausgewählte Kunden verfügbar. Kunden können sich für weitere Informationen an ihr Cohesity-Account-Team wenden. Der automatisierte Schutz für neu entdeckte sensible Daten ist jetzt für Kunden von Cohesity Data Cloud Enterprise Edition und Cohesity DSPM verfügbar.
[1] Gartner: „Gartner Predicts 40% of Enterprise Apps Will Feature Task-Specific AI Agents by 2026, Up from Less Than 5% in 2025“, Pressemitteilung, 26. August 2025. https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2025-08-26-gartner-predicts-40-percent-of-enterprise-apps-will-feature-task-specific-ai-agents-by-2026-up-from-less-than-5-percent-in-2025
Cohesity schützt, sichert und verschafft Einblicke in die Daten der Welt. Als führender Anbieter für KI- und Datensicherheit unterstützt Cohesity Unternehmen dabei, ihre Resilienz zu stärken, die Wiederherstellung zu beschleunigen und IT-Kosten zu senken. Mit Zero-Trust-Sicherheit und fortschrittlicher KI/ML wird Cohesity Data Cloud von Kunden in mehr als 140 Ländern genutzt, darunter zwei Drittel der Global 500. Cohesity wird zudem von Branchenführern wie NVIDIA, Amazon, Google, IBM, Cisco und HPE unterstützt.
Cohesity ist in mehreren Ländern als Great Place to Work zertifiziert. Folgen Sie Cohesity auf LinkedIn und besuchen Sie www.cohesity.com, um mehr zu erfahren.
Ian Mackie
Director, International Corporate Communications
media-relations@cohesity.com
Stefan Weigl
Fink & Fuchs AG
cohesity@finkfuchs.de
0611-7413178